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Ein Haus auf dem Haus

Familie Breuer aus Schwabing

Aufstockung mit Hindernissen

Kurz vor der Finanzkrise erwarben wir in München Schwabing ein Dachgeschoß in einem Altbau. Wir renovierten nur notdürftig, da von Anfang an der Wunsch bestand komplett auszubauen.

Die Landesbaukommision genehmigte schließlich eine Aufstockung der bestehenden 12qm durch Weiterführung der Dachschräge auf insgesamt 190qm nebst zwei Dachterassen. Nun holten wir Kostenvoranschläge verschiedener Baufirmen ein. Immer im Bereich Nassbau bzw. Steinbau. Doch die Kosten lagen weit über unseren Möglichkeiten und unser Traum platzte wie eine Seifenblase. Also blieb uns nur noch die Variante, mit Geneh-migung wieder zu verkaufen. Nach fünf Jahren Vorbereitungszeit, ein sehr ernüchterndes Ergebnis.

Unsere Finanzberaterin machte uns dann mit unseren Fachberater von FischerHaus bekannt und wir trafen uns zu einem ersten Gespräch vor Ort. Ein Fertighaus auf einen bestehenden Altbau zu setzen, ist eine Herausforderung. Der Bau muss statisch unab-hängig sein und auf den Außenmauern gelagert werden. Trägt die Altbausubstanz? Wie gewährleistet man die Sicherheit aller im Haus verbleibender Bewohner? Usw. usf.

Drei Wochen später erhielten wir ein Angebot, das uns finanziell absolut realisierbar erschien. Ein Holzfertigbau mit integrierter Lüftung und Fußbodenheizung für unser eigenes Haus. Und am Valentinstag unterschrieben wir den Vertrag. Soviel zu: mit Liebe Bauen…

Bald stellt sich jedoch heraus, dass die Bedingungen um ein vielfaches schwieriger waren als zuerst angenommen. Der „Baugrund“ liegt in einem, für baufahrzeuge unzugänglichen Hinterhof. Das heißt alle baurelevanten Arbeitsgeräte wie Schuttmulden, Container, Baumaterial etc. müssen auf der kleinen Straße davor gelagert werden. Zur Anlieferung der Fertigbauteile von FischerHaus benötigen wir, des Weiteren einen 40 Meter hohen Kran zur Überschenkung der Vordergebäude. Daraus resultierte eine Sicherheitsüberdachung des Fußgängerwegs auf 30 m  und die vorübergehende Entfernung aller Straßenlaternen. Nebst einer Unmenge an neuer Genehmigungen. All dies und noch vieles mehr, hat uns FischerHaus abgenommen und organisiert.

Der Abriss und Aufbau ging weitest möglich Hand in Hand und FischerHaus stellte der Abrissfirma sogar den Kran zur Verfügung. Die unterschiedlichen Bautrupps waren extrem freundlich, kompetent und vor allem schnell. Nach dreieinhalb Monaten stand der Bau! Im Vergleich: Nassbau, hatte hier neun bis zwölf Monate kalkuliert. Eine erhebliche Kostenminimierung! Natürlich gab es immer Schwierigkeiten mit unvorhersehbaren Gegebenheiten, natürlich gibt es immer irgendwo kleine oder größere Probleme. Aber ein Projekt dieses Ausmaßes, unter diesen Bedingungen insgesamt zu schultern ist ein riesen Unterfangen. Bauen stellt für jeden Bauherrn und/oder jedes Paar eine große nervliche und manchmal und seelische Belastung dar, die man nicht unterschätzen darf. FischerHaus hat uns nicht nur geholfen unseren Traum zu verwirklichen, wir erlebten auch die Bauzeit als großes Abenteuer…und die Nachbarn reden auch noch mit uns.

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